Bar Habour, USA, wir liegen auf Reede, haben klare Sicht und ruhige See. Nach dem Identitätsabgleich können wir mit Tenderbooten an Land gehen, was wir auch sofort tun. Die Bucht ist wunderschön im Licht des Vormittags. Die Vorstellung der ersten Siedler, die Stadt, die heute Bar Harbor heißt und die sie 1796 auf Mount Desert Island gründeten „Eden“ zu nennen, ist anhand der Schönheit des Landstrichs durchaus nachvollziehbar. Heute zählt ein Großteil des Eilandes zum „Acadia Nationalpark“, dessen Hauptattraktion eine gut 30 Km lange Rundstrecke mit fantastischen Ausblicken auf Felsen, Kliffe, Strandabschnitte und Seen ist. Auf unzähligen Fahrrad- oder Wanderwegen können Besucher dieses Kronjuwel des Staates Main besuchen. Wir jedoch bleiben in der Stadt.




Das malerische Küstenstädtchen ist lebendig und hat viel Abwechslung zu bieten. Hübsche kleine Läden, Restaurants, Cafes sind in der Main-Street aneinandergereiht. Parkanlagen und schöne Wohngebiete sorgen für einen besonderen Flair.


Und wie in einem Fischerort auch nicht anders zu erwarten locken viele Fischlokale mit frischem Fisch – und besonders häufig auch mit frischem Hummer, der hier besonders oft in den Netzen der Fischer, die eine entsprechende Lizenz besitzen, landet.
Bar Harbor: Alles dreht sich um Lobster



Über 50 Tonnen Hummer werden in dem Bundesstaat pro Jahr gefangen. Angeboten wird er im gesamten Staat Maine in verschiedenen Varianten. Und Vorrichtungen zum fangen der Meerestiere sind überall präsent.

Angenehme Aufenthaltsqualität

Die Kleinstadt Bar Harbor, ist mit ihren etwa 5.000 Einwohnern gleichzeitig auch die größte Stadt auf Mount Desert Island. Die Stadt, die 1918 von „Eden“ in „Bar Habor“ umgetauft wurde, war ab diesem Zeitpunkt auch ein florierender Ferienort. Doch musste die Stadt 1947 durch ein großes Feuer starke Zerstörung hinnehmen. Nach der Zerstörung wurde die Stadt wieder aufgebaut.
Durch wunderschöne Stadtteile mit typischen amerikanischen Häusern in großen Gärten, breitet sich eine angenehme Ferienatmosphäre aus, und die vielen Parks und die schönen Stadt- sowie Strandabschnitte verbreiten eine wohltuende Aufenthaltsqualität. Unterkünfte in jeder Preisklasse finden sich im kleinen ehemaligen „Eden“ und bieten entspannte Ferienmomente für groß und klein.



Bei schönstem Wetter führt uns unser Stadtspaziergang noch ein Stück entlang dem Küstenweg in südlicher Richtung. Doch wir kommen auf diesem Weg nicht weit. Dicker Nebel entwickelt sich auf dem Wasser und hüllt in rasender Geschwindigkeit Land und Leute ein. Schnell schauen wir zu unserem Tenderboot zu kommen, um wieder an Bord des Kreuzfahrers zu gehen.


Text und Fotos: skb.